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Machen Sie Ihre Cisco ACE zukunftssicher!

Jun 29, 2017 | Radware
Machen Sie Ihre Cisco ACE zukunftssicher! Von: Prakash Sinha

Vor einiger Zeit hat Cisco das Lebenszyklusende für ACE-Produkte (Application Control Engine) angekündigt. Der Support endet am 31. Januar 2019 – dieses Datum nähert sich schnell. Wenn Sie für Ihr Load Balancing ACE-Produkte einsetzen, ist es an der Zeit, sich um Migration und Zukunftsfähigkeit zu kümmern.

Wichtige Überlegungen zur Migration von Cisco ACE:

Konsolidierung und Virtualisierung 
Das Rechenzentrum hat sich von einem rein physischen Raum weiterentwickelt zu Computing- und Datenressourcen, die zusammen an einem Ort untergebracht sein können oder auch virtualisiert über Hardware verteilt und in Private bzw. Hybrid Clouds gespeichert sind. Von Application Delivery Controllern (ADC) der nächsten Generation ist eine Reduzierung der Stellfläche im Rechenzentrum zu erwarten. Durch Erweiterung des Konzepts vom partitionierten virtuellen Kontext in Cisco ACE auf vollständig isolierte Instanzen können Sie mehrere ACE-Geräte von Cisco zu weniger Komponenten konsolidieren, sodass der Managementaufwand und die Wartungskosten sinken. Eine derartige Isolierung kann auch ein Sprungbrett mit verbesserter Kontrolle für die Einführung eines hybriden Implementierungsmodells oder für den künftigen Übergang zu einer Public oder Private Cloud sein.

Einsatz bewährter Verfahren
Sie haben die Möglichkeit, viele der neueren Mehrwert-Services zu nutzen, die bei Cisco ACE nicht zur Verfügung stehen. Technologien wie Web-Performance-Optimierung und das aktuellere HTTP/2-Protokoll können die Latenz für Services mit Load Balancing per Cisco ACE reduzieren, und Real-User-Monitoring hilft Ihnen ebenso wie Elliptische-Kurven-Kryptografie bei der Einführung von branchenweit bewährten Verfahren für Sicherheit, Überwachung und Fehlerbehebung.

Automatisierung und Zukunftssicherung
Das softwaredefinierte Rechenzentrum erweitert Virtualisierungskonzepte auf alle Ressourcen und Services im Rechenzentrum zu einem „As-a-service“-Angebot. Die Implementierung von L4- bis L7-Services kann ein komplexes Unterfangen sein. Zum Konfigurieren der Geräte braucht man qualifizierte Fachkräfte, die sich mit der spezifischen ADC-Lösung und dem Sicherheitskonzept auskennen. Für viele Services müssen mehrere Geräte als Teil einer Anwendung zusammenarbeiten. Das IT-Personal muss dann komplexe Konfigurationen mit interagierenden Geräten beherrschen. Hierfür sollten Lösungen zum Einsatz kommen, die über Konfigurationsvorlagen eine Verringerung der Komplexität ermöglichen, die zum Verringern manueller Konfigurationsfehler eine Orchestrierung und Automatisierung unterstützen und die zum Verringern der Entwicklungs- und Implementierungskosten mit DevOps-Verfahren und Self-Service-Initiativen kompatibel sind.

Risikomanagement bei der Migration
Sie können Tools und Services für eine einfachere Migration von Konfigurationen mit Cisco ACE auf die Technologie Ihrer Wahl einsetzen. Wichtig dabei ist, dass zunächst die Umstellung der Konfigurationen durchgeführt wird und anschließend Tests erfolgen. Erst danach sollten Mehrwert-Services wie Webanwendungssicherheit, Web-Performance-Optimierung und Real-User-Monitoring aktiviert werden.

Verringerung der Übergangskosten
Mit Trade-in-Programmen lassen sich die Kosten des Wechsels auf neuere Technologien reduzieren.
Wenn Sie Cisco ACE ersetzen, sollten Sie am besten gleich Technologien bewerten und bereitstellen, die Ihre aktuellen Anforderungen erfüllen und auch einen Weg in die Zukunft eröffnen. Wie bei jedem Migrationsprojekt ist es wichtig, bei Risiken und Kosten ein ausgewogenes Verhältnis zu erreichen. Für Virtualisierung, Sicherheit, Automatisierung, einfaches Management und Monitoring einer Hybrid-Implementierung sollten bewährte Verfahren eingesetzt werden. Zudem bietet es sich an, das Nutzungserlebnis zu verbessern.

Weitere Informationen:
Radware Alteon: https://www.radware.com/products/alteon/
Partnerschaft: https://www.radware.com/Partners/TechnologyPartners/Cisco-Integration/

Prakash Sinha

Prakash Sinha, Vice President des Bereichs ADC Solutions bei Radware, verfügt über 22 Jahre Branchenerfahrung im Zusammenhang mit Strategie, Produktmanagement und Technik. Bevor Prakash Sinha zu Radware kam, leitete er das Produktmanagement und die Ökosystementwicklung bei Citrix. Er spielte bei der Markeinführung der Produktlinien Citrix NetScaler VPX und SDX eine entscheidende Rolle. Vor seiner Zeit bei Citrix war Prakash Sinha bei führenden Technologieunternehmen wie Cisco, Informatica und Tandem Computers in leitenden Positionen rund um Architektur, Technik und Produktmanagement beschäftigt. Prakash Sinha hat sein Elektrotechnikstudium in Indien mit einem Bachelor-Titel abgeschlossen; außerdem hat er einen MBA-Abschluss von der University of California in Berkeley.

 
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